Die Iberá Sümpfe, Natur pur!Erlebnis eines Schweizers, der kürzlich die Irupé Lodge in den Esteros del Iberá bereiste:
24.02.09
Sofort nach der Ankunft
geht es auf
‚Entdeckungstouren‘ rund
um das sehr schöne Hotel.
Wir beobachten eine
Familie Wasserschweine,
die direkt neben der
Irupé Lo ... Mehr lessen
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Esteros del Iberá ist der Ort
für Abenteurer und Naturfreunde!
Bootsafaris:
Die Iberá Sümpfe
eignen sich für Safaris
bei Tageslicht, während der Dämmerung
oder auch nachts. Die Sumpfhirsche, Wasserschweine,
Kaimane und Vögel lassen
sich das ganze Jahr über beobachten.
Wir starten vom Steg der Irupé
Lodge mit unserem Boot und einem
lokalen Tierexperten. Die abwechslungsreiche
Landschaft überrascht uns alle paar Meter
mit schwimmenden Wasserschweinen und grasenden
Hirschen mitten im vielfältigsten Grün.
Majestätisch sonnen sich die Kaimane
und während wir sie beobachten, hören
wir ihr regelmässiges Atmen. Ein paar
federnde Schritte auf dem schwimmenden Teppich
bringen uns zu einem kauenden Wasserschwein,
auf dessen Rücken ein bunter Vogel
nach Insekten pickt. Die Sonne knapp über
dem endlosen Horizont stehend, taucht Himmel
und Wasser in glühendes Rot und Gold
– ein Gefühl von Vollkommenheit
überflutet unsere Sinne und verankert
sich in unserem Gedächtnis.
Ausritte und Kutschenfahrten:
Gewundene Wege und sandige Pisten führen
zuerst durchs Dorf Pellegrini, vorbei an Adobe
Häusern und spielenden Kindern, dann
durch Palmenwälder und entlang des Ufers
der Laguna Iberá.
Einsteiger aber auch bereits sattelfeste Reiterinnen
und Reiter finden hier ein passendes Pferd.
Der persönliche Guide, ein echter
Gaucho, sorgt für ihre Sicherheit.
Dieses Erlebnis soll sowohl spannend als auch
entspannend sein. Pferd und
Kutsche sind die traditionellen Fortbewegungsmittel
der Einheimischen – auch im 21. Jahrhundert.
Wandern und Spazieren:
Zu Fuss entdeckt man auch die verstecktesten
Details der intakten Umwelt
der IberáSümpfe.
Bunte Schmetterlinge und seltene Pflanzen
faszinieren ebenso wie die Brüllaffen,
die ihnen wenn sie Glück haben, vielleicht
sogar ihre Babies zeigen. Ein Spaziergang
durch die ungeteerten Strassen des Dorfes
und ein Wortwechsel mit Pellegrinis liebenswert
neugierigen Einwohnern geben einen Einblick
ins argentinische Landleben.
Unsere geführten Wanderungen
dauern von zwei Stunden bis zu zwei Tagen.
Ornithologie:
Der Iberá bietet über
350 verschiedenen Vogelarten
ein Zuhause. Ein Paradies für Ornithologen,
um mit Kamera und Fernrohr auf „Vogeljagd“
zu gehen. Hier finden sie sowohl Wasservögel,
als auch Arten, die den subtropischen
Urwald oder die feuchte Pampa
bevorzugen. Diverse Spezies, die man hier
beobachten kann, sind endemisch oder vom aussterben
bedrohte Arten.
Fischen:
Der Río Corrientes
ist der einzige Abfluss der Iberá
Sümpfe; bekannt für seinen
Fischreichtum zieht er Fliegenfischer
aus der ganzen Welt an. Diese Exkursionen
werden auf privater Basis (max. zwei Personen
pro Boot) mit einem professionellen Guide
angeboten. Die ideale Zeit zum Sportfischen
ist von Januar bis März. Für die
Hobbyfischer besteht die ganzjährige
Möglichkeit, im Iberá
See ein bissfreudiges Piranha zu
fischen, um diesem berühmt
berüchtigten Tier einmal in den Rachen
zu gucken. Fischen kann man
aus Rücksicht auf die Umwelt
nur im „catch and release“
System.
Schnorcheln:
Wer bevorzugt, die Fische in ihrem natürlichen
Lebensraum zu beobachten, kann mit Brille
und Schnorchel abtauchen. Umrundet von neugierig
blickenden Piranhas ist dies eine Exkursion
für besonders nervenstarke Abenteurer.
Der Iberá See mit
seiner maximalen Tiefe von 3.5 Metern, bietet
den idealen Kontext zum Schnorcheln; die Sicht
unter Wasser ist insbesondere mittags sehr
gut und die Temperaturen sind von Oktober
bis April lau und angenehm.
Landwirtschaftstourismus:
Colonia Carlos Pellegrini ist umgeben von
Weideland und riesigen Pferde-
und Viehzuchtbetrieben, Estancias
genannt. Erleben sie einen Tag im Leben der
Gauchos und lernen sie die
Bräuche des Landes kennen; zum Beispiel
ein traditionelles argentinisches
Grillfest. Schliesslich heisst es ja, das
beste Fleisch komme aus Argentinien.
Ein Tag auf dem Land:
Frühmorgens geht es los zu einem kleinen
Weiler mitten im Nirgendwo. Dort erwarten
uns der einheimische Guide Chachito mit dem
wir – nach einem landestypischen Mate
Tee – unsere Pferde
einfangen gehen. Wir reiten
zu mehreren kleinen Bauernhöfen, die
man nur zu Fuss oder per Pferd
erreichen kann. Die gastfreundlichen Familien
zeigen uns, wie und wovon man hier lebt, teilen
mit uns ihren Mate und kochen uns einen leckeren
Eintopf. Wir beobachten oder helfen sogar
mit bei der täglichen Arbeit mit den
Tieren und lernen, dass die traditionellen
Kunsthandwerksarbeiten keineswegs der Vergangenheit
angehören. Auf dem Rückweg beobachten
wir Vizcachas (Wollhasen), wilde Ñandus
(südamerikanischer Strauss), Eulen und
andere Pampavögel. Diese
Exkursion eignet sich auch
sehr gut als Tageswanderung
oder Kutschenfahrt.